In Deutschland wird gerne von den drei Säulen der Altersvorsorge gesprochen. Im Grunde sind damit nur die gesetzliche Rente, die betriebliche Altersvorsorge und die private Altersvorsorge gemeint. Zu Letzterem gehört dann auch die Rürup-Rente oder auch die Riester-Rente.

Im Kontrast hierzu spricht man seit der Rentenreform von 2002 eher von einem Drei-Schichtenmodell aus den Schichten: Basisvorsorge, Zusatzvorsorge und Private Vorsorge. Inhaltlich geht es hier mehr um die Einordnung der Leistungen und, ob es sich um kapital-gedeckte bzw. -bildende Maßnahmen handelt. Bei der Rürup-Rente existiert bspw. kein Kapitalwahlrecht ebenso wie bei der gesetzlichen Rente. Im Kontrast dazu hat man bei der Riesterrente ein 30%iges Kapitalwahlrecht. Zudem kann das Kapitalwahlrecht auch wahlweise vertraglich bei der betrieblichen Altersvorsorge gewählt werden. Alle geförderten Formen zeichnen sich dadurch aus, dass durch die nachgelagerte Besteuerung der erweiterte Steuerstundungseffekt spielen kann.

Bei der privaten Vorsorge kann man nur auf die staatliche Förderung über den Sparerpauschbetrag oder andere Förderungen zugreifen. Im Sinne der Altersvorsorge wird man hier aber nicht direkt gefördert.

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